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Rollitennis e.V. in neuer Mission unterwegs

 

In unserem Bestreben Rollstuhltennis und den Rollstuhlsport im allgemeinen einer breiteren Maße zugänglich zu machen, sind wir gerne der Einladung der Selbsthilfegruppe Glutarazidurie e.V. gefolgt. Das Jahrestreffen fand in diesem Jahr vom 01.05. bis 03.05. in Wiesbaden-Naurod statt und durch den Kontakt von Lisa`s Eltern (Mirjam und Mathias Kalmes) wurden wir gebeten dort einen Vortrag über Rollstuhltennis zu halten. Gesagt, getan und natürlich nahmen wir die Einladung an und so fuhren die Trainer Jürgen Kugler und Christoph Minkus Samstagnachmittag nach dem Rollitraining voll bepackt mit Sportrollstühlen und sämtlichem Trainingsmaterial nach Wiesbaden.

 

Die Mehrzweckhalle im benachbarten Auringen war für 11/2 Stunden für uns reserviert und zügig trafen die Teilnehmer mit ihren Begleitpersonen ein, um neben trockenen Vorträgen nun sich spielerisch dem Rollstuhlsport zu nähern.

 

 

Probieren geht über studieren und gut vorbereitet luden J. Kugler und Ch. Minkus alle Anwesenden ein, zuerst an den Aufwärmübungen teilzunehmen und dabei war es unerheblich, ob ein Handicap vorlag oder nicht - hier mussten alle ran. Anschließend gab es erste Kontakte mit Tennisschläger und -Bällen und schnell war klar, dass es für den einen oder anderen eine sportliche Herausforderung war.

 

 

Zur Auflockerung gab es zwischendurch Spiele wiederum für alle um aufzuzeigen, wie integrativ Rollstuhlsport sein kann.

Wie schnell 90 Min. vorbei sind, zeigte sich beim Abschlussspiel, das zum Austoben diente und hier kamen nochmals Schläger und Bälle ins Spiel.

Um eine Erfahrung reicher ging der Nachmittag für alle Beteiligten viel zu schnell vorüber, aber in dem Bewusstsein, dass sich ein Blick über den Tellerrand allemal lohnt.

 

 

 


  

Tennis verbindet 

Am Samstag, 14.03.2015 hatte der Rollitennis e.V. nicht nur Besuch vom TC Steimel, nein 8 Jugendliche haben 3 Stunden lang am Training teilgenommen und verschiedene Trainingselemente teilweise im Sportrollstuhl absolviert. Es gab keinerlei Berührungsängste zwischen den Rollifahrern und Fußgängern und für die Jugendlichen aus Steimel war dieses Training sicherlich eine Herausforderung, die sich selbst gewünscht hatten, denn bei einem Medenspiel im letzten Sommer auf der Tennisanlage in Windhagen hatten sie das Rollstuhltraining gesehen und waren Feuer und Flamme dafür, es selbst einmal auszuprobieren. 

 

Wie es sich für eine Trainingseinheit gehört, kam vor dem Spaß das leidige Thema des Aufwärmens, das von Trainer Jürgen Kugler bestens geplant und mit Spaß durchgeführt wurde. Auch Eltern, Trainer und Begleitpersonen machten mit und waren mehr als erstaunt, was alles zu einem guten Aufwärmtraining gehört. Für die Rollifahrer bestand das Aufwärmtraining mit Trainer Christoph Minkus auf einem anderen Platz aus einem anspruchsvollen Parcours durch verschiedene Stationen mit Hütchen, Stangen und Markierungen, die es zügig zu umfahren galt.

Und während sie anschließend mit ihrem normalen Training begannen, konnten die Besucher aus Steimel die ersten Fahrversuche im Sportrolli machen und durch einen kleinen Parcours fahren. Alles nicht so einfach, stellten sie erstaunt fest, wo das doch sooo einfach aussieht!

Dann folgte auch schon die nächste Herausforderungen, denn nun kam der Tennisschläger ins Spiel. In Reih und Glied hintereinander aufgestellt wurden ihnen von Trainer J. Kugler die Bälle zugeworfen, die es galt übers Netz zu schlagen, erst im Stand sitzend im Sportrolli und dann mit kleinen Fahreinheiten, was sie bestens meisterten.

Zum Schluss wurde gemeinsam Tennis-Baseball gespielt, es gab ein Tennis-Hockey-Match und ein kleines Tennis-Mixed-Spiel, in dem jeweils ein Fußgängerspieler mit einem Rollitennisspieler Punkte sammeln konnte.

 

 

 

Dieser Tag war sicherlich eine Erfahrung und Bereicherung für alle Beteiligten und ganz bestimmt wird es weitere solcher Begegnungen geben. Gerne können interessierte Schulen, Tennisvereine oder Interessierte Kontakt aufnehmen mit Jürgen Kugler, dem 1. Vors. des Rollitennis e.V. und einen entsprechenden Termin vereinbaren. Fotos: Michaela Soost

 

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Pressemitteilung der Bad Honnef AG

 

Rollitennis e.V. aus Windhagen gewinnt 7.000 Euro bei „Verein(t) gewinnt“

 

Die Luft knisterte vor Spannung. Bei der Preisverleihung von „Verein(t) gewinnt“ am 19.11.2014 im Hotelpark „Der Westerwald Treff“ in Oberlahr ging es schließlich um einen Gewinn von insgesamt 20.000 Euro. Von 47 Teilnehmern haben es 20 bis ins Finale geschafft. Jeweils vier Mitglieder der 20 Vereine und Organisationen wurden zum finalen Voting und zur Preisverleihung eingeladen. Durch das Programm führte WDR-Moderator Thomas Heyer. Untermalt wurde die kurzweilige Präsentation aller Videos zur Begrüßung und in den Pausen durch unterhaltsame Geigen-Musik von Igor Borisov.

 

Bis zur Preisverleihung konnte auf dem BHAG-YouTube-Kanal für den jeweiligen Favoriten gevotet werden. Und auf dem Kanal war einiges los. Das Video vom TUS Asbach wurde sogar über 6.600 Mal aufgerufen.  Bis zum Abend der Preisverleihung hatten noch alle Vereine eine Chance den ersten Preis zu gewinnen. Denn alle Gäste durften vor der endgültigen Ermittlung der Gewinner noch jeweils fünf Stimmen vergeben. Zu den Gästen zählten unter anderem Josef Zolk, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Margret Wallau, Ortsbürgermeisterin von Buchholz, Jutta Wertenbruch, Ortsbürgermeisterin von Neustadt und Cornelia Mazur-Flöer, stellvertretende Bürgermeisterin von Königswinter sowie zwei junge Filmemacher aus Bad Honnef – die Brüder Jaco und Marvin Beydemüller.

 

Letztlich durfte sich der Verein Rollitennis e.V. über den ersten Platz und satte 7.000 Euro für die Vereinskasse freuen. Jürgen Kugler, Vorsitzender des Vereins war begeistert: „Unfassbar! Nach der zweiten Bewertungsebene - dem „öffentlichen Voting“ - haben wir nicht mehr an einen Gewinn geglaubt. Und, dass wir dann von Platz 7 auf Platz 1 rutschen hat uns einfach nur riesig gefreut! Wir bedanken uns bei allen Gästen, die uns heute Abend noch ihre Stimme gegeben haben.“

 

Auch auf Seiten der Bad Honnef AG war man glücklich über den gelungenen Abend. Lucas Birnhäupl, Marketingleiter der Bad Honnef AG: „Die Fairness hat mir sehr gefallen. Alle Gäste haben sich mit dem Gewinner Rollitennis e.V. gefreut und es gab viel Applaus. Das nenne ich Verein(t) gewinnt!“

 

Sieger

1.      Preis (7.000 Euro) - Rollitennis e.V., Windhagen

2.      Preis (5.000 Euro) - Kioskverein CJD, Königswinter

3.      Preis (3.000 Euro) - Treffpunkt Flammersfeld

4.      Preis (2.000 Euro) - Tierschutz Siebengebirge

5.      Preis (1.500 Euro) - Sternwarte Siebengebirge

Ehrenpreis (1.500 Euro) - Förderverein St. Josefshaus Neustadt Wied e.V.

 

 

 


 

 

Spiel, Satz und Sieg beim 2. Rollitennis-Aktiv-Wochenende in Windhagen 

 

 

E.K. Insgesamt 16 Kinder, Jugendliche und Erwachsene trafen sich am Wochenende 05./06. April 2014 in der Tennishalle des Sportpark Windhagen um am 2. Rollitennis-Aktiv-Wochenende teilzunehmen. Alle Teilnehmer eint der Umstand, dass sie wegen einer körperlichen Beeinträchtigung ihren geliebten Sport im Rollstuhl ausüben. Der Windhagener Verein Rollitennis e.V. hat zum zweiten Mal diese Möglichkeit geschaffen, damit sich Rollstuhltennisspieler aus 3 Bundesländern treffen konnten, um ein gemeinsames Training auf Breitsportebene zu absolvieren, was ohne die Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern nicht möglich gewesen wäre.

Da die Fahrtechnik im Sportrollstuhl eine ganz andere ist, als im Alltagsrollstuhl, war dies die erste Trainingseinheit am Samstag, bevor es an Technik und Taktik des eigentlichen Spiels ging. Kaum eine andere Sportart im Rollstuhl vereint eine so große Altersspanne von 7 bis 57 Jahren, wie hier gesehen, und auch die Leistungsstärke konnte durch 3 verschiedene Trainingsgruppen aufgefangen werden. Über die Gründe, warum die Spieler den Tennissport im Rollstuhl ausüben, muss nicht groß gesprochen werden, da es teilweise offensichtlich ist, aber es spielt auch überhaupt keine Rolle - es interessiert einfach nicht. Und dass alle Teilnehmer großen Spaß hatten und mit Ehrgeiz bei der Sache waren, war unübersehbar, allen voran der kleine Joshua (7), der mit seiner Mutter aus der Eifel angereist war. Er ist mit Feuereifer dabei und trotz seiner Glasknochen immer mitten drin im Geschehen.

 

 

 

 

Wenn er dann beim Mixed an der Seite von Bundestrainer Christoph Müller, der sich am Sonntag in das Training einbrachte, ein Match absolvieren darf, kann es für ihn keinen schöneren Abschluss des Wochenendes geben. Mädchen und Frauen, Jungen und Männer im Rollstuhl sowie FußgängerInnen lieferten sich heiß umkämpfte Matches und wechselten nach jeweils 20 Min. die Partner, was für 'Ohhs, Ahhs und Juchhuhhs' sorgte, denn auch Väter, Mütter und Freunde griffen hier ins Geschehen ein.

Ein Rundumpaket des Wohlfühlens auch für die Begleitpersonen hatte der Verein Rollitennis e.V. zur Verfügung gestellt und da war es nicht verwunderlich, dass auch die weit angereisten Teilnehmer aus Lahr (Baden) und Stadthagen (Niedersachsen) schon ihre Zusagen für das nächste Rolli-Aktiv-Wochenende erteilten. Zur Übernachtung ging es am Samstagabend nämlich in nahe gelegene Hotel AVENDI in Bad Honnef, wo alles behindertenfreundlich und barrierefrei gerichtet war. Im Sportpark Windhagen selbst konnten sich die Eltern bei Badminton vergnügen oder die wunderschöne Saunaanlage VITALIUM nutzen. Auch dies ermöglichte der Rollitennis e.V., der sich über viele Interessierte freuen konnte. Darunter auch Michael Huckels, ein in der Region bekannter Tennisspieler des TC Linz, der sich ohne Berührungsängste in einen Sportrollstuhl setzte um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie anspruchsvoll es ist, das Fahren und Schlagen zu vereinen. Nach einer kleinen Trainingseinheit von nur 15 Minuten, mit dem 1. Vorsitzenden des Vereins, Jürgen Kugler, meinte er "Puh, meine Hochachtung vor allen Spielern, denn ich muss mich ja nur auf das Fahren konzentrieren, Schlagen kann ich ja, aber das zu vereinen - ganz schön schwer".

Windhagens Bürgermeister Josef Rüddel und auch sein Sohn MdB Erwin Rüddel, die sich Zeit für einen Besuch nahmen, waren angetan von dem Enthusiasmus und der Freude der Spieler und beide waren sich einig, dass man solch ein Engagement unterstützen muss.

Im Juli geht es für den Rollitennis e.V., der jetzt offiziell beim Tennsverband Rheinland geführt wird, weiter am 24. - 27. Juli mit den German Open in Berlin. Zur 5. Offenen Badischen Rollstuhltennismeisterschaft fährt der Verein am 16. und 17. August mit mehreren Spielern zu den Freunden nach Lahr und im September steht die Deutsche Meisterschaften in Düsseldorf an.

 

Fotoalbum hier klicken


 

Rollitennis e.V. sagt DANKE

E.K. Wie seit vielen Jahren, haben auch Ende 2013 die Mitarbeiter/innen der Kranken-gymnastik/Physiotherapie Praxis Hornecker und Meinerz auf Weihnachtsgeschenke verzichtet. Statt dessen haben sie und ihre Patienten für eine gemeinnützige Organisation gesammelt und über einen Spendenscheck in Höhe von 450,- Euro konnte sich in diesen Tagen der Rollitennis e.V. aus Windhagen freuen. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die den Tennissport nur im Rollstuhl ausüben können und dies mit Begeisterung jeden Samstag im Sportpark Windhagen machen, ist jegliche Form von finanzieller Unterstützung wichtig, denn Trainingsmaterialien und spezielle Sportgeräte werden von Krankenkassen nicht bezuschusst. Hier nimmt sich der gemeinnützige Verein Rollitennis e.V. in die Pflicht und nahm dankbar am Samstag, 10.01.2014 den Scheck von Andrea Hornecker und Andrea Meinerz entgegen. Foto: Angela Günther


 

26. Nationale Rollstuhltennis-Meisterschaft

 

 

Die Teilnehmer nach der Siegerehrung

 

Deutscher Meister Herren Einzel: Sven Hiller ( 2.v.re.)

Vizemeister: Peter Seidl (3.v.re.)

Deutscher Meister Damen Einzel: Sabine Ellerbrock (nicht auf dem Foto)

Vizemeister: Katharina Krüger (5.v.li.)

Deutscher Meister Einsteiger Herren: Nick Nobbe (7.v.re.)

Vizemeister Einsteiger: Thomas Lewe (8.v.re.)

 

Deutscher Meister Einsteiger Damen: Hanna-Louisa Schmidt (6.v.re.)

Vizemeister: Sina Kallenberger (4.v.re.)

Deutsche Meister Doppel Herren: Sven Hiller und Peter Seidl

Vizemeister: Steffen Sommerfeld und Toni Dittmar

 

Fotos der Veranstaltung unter "Fotoalben"


4. Offene Badische Rollstuhl-Tennismeisterschaft

 

 

 

Christine Otterbach und Dominik Lust, die Sieger der Doppelkonkurrenz bei den Badischen Meisterschaften 2013 in Lahr.

 

Fotos der Veranstaltung unter "Fotoalben"

 


25. German Open im Rollstuhltennis

 

 

Fotos der Veranstaltung unter "Fotoalben"


Frederik stellte sich der Herausforderung "Bezwing den GA"

 

 

 

Hier geht`s zum Bericht!!


http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/noerdlicher-kreis-neuwied/asbach/Ballwechsel-auf-Raedern-article1055798.html


 

 


 

Fortsetzung "German Open 2014"

 

Natürlich hat der Rollitennis e.V. Christian, der mit seinem Vater angereist war, in Berlin nicht alleine gelassen. Und so konnten Jürgen und Elke Kugler neue Kontakte knüpfen, alte auffrischen und ein bisschen Werbung für Rollstuhltennis auf Breitensportebene machen. Denn wo ist der Nachwuchs? Wer fördert ihn? Wer übernimmt Kosten oder gibt Zuschüsse? Sponsoren sind Mangelware, denn das öffentliche Interesse an diesen sportlichen Veranstaltungen ist zu gering, als dass es für Unternehmen die nötige Resonanz bringt.

 

Nichts desto trotz wird sich der Rollitennis e.V. weiter dafür einsetzen, dass auch BreitensportlerInnen, gerade jüngeren Jahrgangs, die Möglichkeit haben an Turnieren teilzunehmen und Erfahrungen zu sammeln.

 

Die Einzel-Sieger 2014:

 

Katharina Krüger (li) von den Zehlendorfer Wespen konnte sich im Finale gegen die Französin Charlotte Famin durchsetzen, mit der zusammen sie sich auch den Doppel-Titel sicherte.

 

 

 

Bei den Herren war es der erst 16-jährige Brite Alfie Hewettder (re.) der dem Polen Kamil Fabisiak nicht wirklich eine Chance ließ.

 

 

 

 


 

Christian trainiert für die German Open in Berlin
 

E.K. Den Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" kennt wohl jeder. Aber dass ein Rollstuhltennisspieler, der jede Woche beim Rollitennis e.V. in Windhagen trainiert, sich fit macht für die 25. German Open im Rollstuhltennis in Berlin, hat für den Verein eine ganz besondere Bedeutung. Der noch relativ junge Verein, der seit nunmehr drei Jahren Kindern, Jugendlichen und einigen Erwachsenen die Möglichkeit gibt in Windhagen zu trainieren, hat mit Christian Burg (22 J.) einen ehrgeizigen, talentierten Tennisspieler im Kader, der sich zutraut in Berlin gegen die ganz Großen anzutreten bzw. anzurollen. Ab 24. Juli heißt es dann für ihn sein Erlerntes auf den Platz zu bringen und seine Vorhand kann schon eine Waffe sein und man wird sehen, wie weit seine Reise im Tableau der German Open geht.
Bereits im August geht es für 7 Spieler des Rollitennis e.V. ins Badische Lahr zu den 5. Offenen Badischen Rollstuhltennismeisterschaften. Hier wird beim TC Lahr ein Breitsportturnier ausgetragen, bei dem erstmals auch die Kleinsten bzw. Jüngsten des Vereins ein eigenes Turnier austragen können. Denn wer immer so fleißig trainiert, möchte sich auch mal auf sportlicher Ebene messen und Turnieratmosphäre schnuppern.

Unter dem Motto: Sport macht Spaß, Bewegung tut der Seele gut - nur Mut, findet jeden Samstag von 11.00-13.00 Uhr das Rollstuhltennis-Training in der Tennishalle des Sportpark Windhagen statt - auch in den Ferien. Training zusätzlich nach Absprache an anderen Tagen möglich. Auch für Einsteiger oder Interessierte, die es einfach mal versuchen möchten.


Nach dem Turnier ist vor dem Turnier

Nun ist das 2. Rollitennis-Aktiv-Wochenende auch schon wieder Geschichte und das wöchentliche Samstagstraining geht weiter, denn schließlich will der eine oder andere Rollitennisspieler in Berlin bei den German Open dabei sein und dafür heißt es "Training, Training, Training!

 

 


 

Erfolgreiches 1. Rollitennis-Aktiv-Wochenende in Windhagen 

 

 

15 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten am 20./21. April 2013 das Angebot des in Windhagen ansässigen Rollitennis e.V. angenommen und waren zum 1. Rollitennis-Aktiv-Wochenende angereist. Neben dem zweitägigen Trainings- und Turnierprogramm im Sportpark Windhagen hatten die Organisatoren des Vereins für ein "Rundumwohlfühlpaket" gesorgt, das die Unterbringung im nahe gelegenen Dorint Golf & Spa Hotel beinhaltete und die ganztätige Betreuung aller Teilnehmer und Begleitpersonen beinhaltete.

Bereits am Samstagvormittag begann das Programm unter der Leitung des Trainerteams Filip Adelmann, Christine Fehr und Christoph Minkus. Neben Trainingseinheiten mit Ball und Schläger, standen auch Fahrtraining auf dem Programm und wie man als Team im Doppel spielt. Am Nachmittag wurde das Erlernte in Einzelmatches umgesetzt, wobei immer der spielerische Charakter im Vordergrund stand, denn Jürgen Kugler, dem 1. Vorsitzenden des

Vereins, war es besonders wichtig, dass auch den Kleinsten die Freude am Rollstuhltennissport nahe gebracht wird. Schließlich war Joshua Drieling mit seinen 6 Jahren der jüngste Teilnehmer und seine kleinen Hände konnte kaum den Tennisball umfassen, was jedoch seinem Ehrgeiz und Enthusiasmus keinen Abbruch tat.

Ein gemeinsames Abendessen rundete den ersten Tag ab und bei Ankunft am Sonntagmorgen in der Tennishalle trainierte bereits Bundestrainer Christoph Müller mit Sabine Ellerbrock und da gab es große, staunende Augen. Die Wendigkeit im Rollstuhl und die Fokussierung auf den Ball faszinierte alle Anwesenden und nach der kurzen

Ansprache der sympathischen Sportlerin, ging es gemeinsam an die nächsten Trainingsinhalte. Christoph Müller betreute abwechselnd die in verschiedenen Gruppen eingeteilten Spieler, so dass jeder in den Genuss kam, von "Bundestrainer" trainiert worden zu sein und auch Sabine Ellerbrock brachte sich in das Training mit ein und gab immer wieder wertvolle Tipps. Um Rollstuhlfahrer und Fußgänger auf dem Tennisplatz zusammen zu bringen hatte sich Jürgen Kugler mit seinem Team für ein Doppelturnier mit Fußgängern entschieden und so kamen am Nachmittag auch noch die

Geschwisterkinder, Eltern und Freunde des Vereins zum Einsatz, bis es gegen 15.00 Uhr hieß, Abschied nehmen von einem tollen Wochenende, das zur Integration in den Spielbetrieb eines jeden Tennisvereins wie geschaffen war. Diese beiden Tage haben einmal mehr gezeigt, dass nicht immer um hart umkämpfte Punkte gespielt werden muss und doch mit vollem Einsatz jedem Ball hinterher gejagt wird, egal ob auf zwei Füßen oder zwei Rädern.

Der noch relativ junge Verein hat dieses Event auf die Beine stellen können, weil Förderer, Sponsoren und Freunde dies finanziell möglich machten, denn einen solchen Kostenapparat alleine aus den geringen Mitgliedsbeiträgen zu finanzieren wäre schlichtweg unmöglich. Text: Elke Kugler/Fotos: Privat

 

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LONDON 2012

Die größten Paralympics aller Zeiten

 

4280 Athleten, 2,7 Millionen Zuschauer in den Stadien, 70 Stunden live Programm in ARD und ZDF, das sind die nackten Zahlen - doch was hinter dem größten Sportereignis für Menschen mit Behinderungen steckt, weiß der Hülser Bundestrainer für Rollstuhltennis Christoph Müller zu berichten: „Man kann schwer in Worte fassen, wie die Begeisterung der Gastgeber sich widerspiegelte. Die Zuschauer respektierten und honorierten die Leistungen der Athleten durch frenetischen Beifall in ausverkauften Stadien. Die Welle der Olympischen Spiele trug auch die paralympischen Teilnehmer zu unglaublichen Höchstleistungen. Rundum der Sportstätten und der Stadt London herrschte ausgelassene Volksfeststimmung - das sind für mich die wahren Spiele! Jeder einzelne Sportler hat eine eigene Geschichte - man sollte nicht nur während der Spiele über sie berichten. ARD und ZDF haben uns jetzt die Möglichkeit gegeben, für unseren Sport zu werben. Jetzt aber sind wir am Zug. Wir müssen jetzt diejenigen sein, die durch gute Leistungen für Nachhaltigkeit sorgen“ so ein begeisterter Müller. 

Sportlich gesehen lief es für die Schützlinge des Bundestrainers sehr gut: Sabine Ellerbrock (Bielefeld) zog über die Französin Chr. Schoen (6:3 6:1), die Koreanerin Park (6:1 6:4) und die Niederländerin Buis nach 3:6 3:5 Rückstand mit 3:6 7:5 und 6:2 ins Halbfinale ein, wo sie gegen die Weltranglistenzweite A. v. Koot mit 5:7 2:6 auf verlorenem Posten stand.

Im kleinen Finale um Bronze wartete die von HTC BW Krefeld's Publikumsliebling Dennis v. Scheppingen betreute J. Griffioen auf Sabine. In einem hochklassigen Match setzte sich die Nummer 3 der Welt aus den Niederlanden mit 6:2 7:6 durch.

Die Zuschauer waren begeistert: „Mit meiner Leistung kann ich sehr zufrieden sein! Ich habe an einer Medaille gerochen, doch man muss fairerweise sagen, dass Griffioen verdient Bronze geholt hat. Ich habe viel von den Spielen mitgenommen und werde den Fokus auf Rio 2016 legen“, so die 36-jährige Deutsche.

Katharina Krüger (22 Jahre, Berlin) gewann ihr Auftaktmatch gegen die Chilenin M. Ortiz mit 7:5 7:5, doch in der zweiten Runde wartete die seit fast 10 (!) Jahren ungeschlagene E. Vergeer. Die spätere Paralympics Siegerin ließ der jungen Deutschen keine Chance und siegte mit 6:0 6:0.

„Nach Peking waren es meine zweiten Spiele“, so Katharina, „es ist ein unbeschreibliches Gefühl, vor so vielen Menschen zu spielen! Ich hoffe, Akzeptanz und Aufmerksamkeit bleiben uns noch ein wenig erhalten. Dafür trainieren wir täglich hart“.

Im Doppel gewann das deutsche Duo gegen die amerikanischen Vertretung Kaiser/Soldan nach Abwehr von zwei Matchbällen mit 5:7 6:2 7:5; doch gegen die späteren Bronze Medaillengewinner aus Großbritannien Shuker/Whiley war man mit 3:6 3:6 chancenlos.

„Insgesamt bin ich mit meinem Team sehr zufrieden, sie haben alles aus sich herausgeholt und waren auf den Punkt topfit“, so die Bilanz des Bundestrainers.

Jetzt heißt es erst mal wieder in den Alltag zurückfinden, eine nicht so einfache Aufgabe.

 

 

 


 

Training mit Bundestrainer Christoph Müller

 

Samstag, 27. Oktober 2012, ein wichtiger Tag für die Rollstuhl-Tennisspieler, die allwöchentlich im Sportpark Windhagen trainieren, denn für diesen Trainingstag hatte sich Bundestrainer Christoph Müller angesagt. Gerade die Kleinsten waren schon Tage vorher ganz aus dem Häuschen und freuten sich auf das Training mit einem Mann, der sonst mit den "richtigen Profis" trainiert. Möglich gemacht hatte dies der Rollitennis e.V. aus Windhagen, der sich für die Förderung und Verbreitung des Rollstuhltennissports einsetzt.

11 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 17 Jahren waren samt Eltern der Einladung gefolgt und mit den Trainern des Vereins, Filip Adelmann, Christine Fehr sowie "Traineranwärter" Christoph Minkus, standen nach ein paar Minuten des Beschnupperns zwei Stunden Training auf dem Programm.

 

 

 

Trainer Filip Adelmann hatte die Gruppen leistungsgerecht eingeteilt, so dass niemand unter- oder überfordert war. 3 Hallenplätze waren nun mit Rollstühlen und fröhlichen, jedoch hochkonzentrierten Spielern, belegt und Christoph Müller widmete sich jeder Gruppe ganz intensiv, wobei er viele neue Trainingselemente mit einbrachte.

Natürlich gingen die zwei Stunden Training viel zu schnell vorbei, doch nach einem solchen Nachmittag gibt es auch viel Gesprächsbedarf und dafür hatten sich alle Zeit genommen um anschließend in gemütlicher Runde das Training Revue passieren zu lassen.

Im November wird Christoph Müller erneut ein Training in Windhagen leiten, denn ein Auge hat er auf den ein oder anderen Nachwuchsspieler/in geworfen, denn es handelte sich ja um ein Sichtungstraining, bei dem schon so manches Talent entdeckt wurde. Text: Elke Kugler/Rollitennis e.V.


 

Deutsche Meisterschaft im Rollstuhltennis

 

 

E.K. Am Wochenende, 14.-16. Sept. 2012, fand die 25. Deutsche Meisterschaft im Rollstuhltennis beim Düsseldorfer Hockey Club 1905 e.V. statt und in einem packenden Finale über 3 Sätze konnte der Deutsche Meister Steffen Sommerfeld seinen Titel gegen Sven Hiller verteidigen. Ein spannendes Match, das fast auch anders herum hätte ausgehen können, lieferten sich die beiden Kontrahenten, doch Erfahrung und vielleicht auch ein kleines bisschen Glück bei einigen Schlägen, verhalfen Steffen Sommerfeld zur Titelverteidigung.  

Bei den Junioren setzte sich Toni Dittmar gegen Nick Nobbe im Finale in zwei klaren Sätzen durch. Das Endspiel der Damen zwischen Sabine Ellerbrock und der Deutschen Meisterin Katharina Krüger war bei Abreise des Redaktionsteams noch nicht beendet, ebenso wie das Doppel-Finale.

Strahlender Sonnenschein und eine gut besuchte Clubterrasse mit interessierten Zuschauern sorgten für die richtige Turnieratmosphäre und auf den Nebenplätzen hatten die Youngster, darunter auch Konstantin Voglis, der beim Rollitennis e.V. in Windhagen trainiert,  Gelegenheit zu einem Schnuppertraining mit Bundestrainer Christoph Müller. Fotos: Jürgen und Elke Kugle

 

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Erfolgreiches Wochenende für Rollstuhltennis-Kids des Rollitennis e.V. Windhagen

 

E.K. Zum ersten Gold-Kraemer-Talent-Cup 2012 hatte die Stiftung aus Köln eingeladen und neben den Rolli-Kids des Rollitennis e.V. aus Windhagen, die samstags in der dortigen Tennishalle trainieren, waren auch erfahrene Nachwuchsspieler angereist, wie Dominik Lust aus Mannheim, Tony Dittmar aus Rosdorf sowie Nick Nobbe aus Bergkamen. Ausgespielt wurden die Platzierungen im Groß- und im Midfeld und bei hochsommerlichen Temperaturen waren alle 15 Teilnehmer, im Alter von 8 bis 24 Jahren, guter Dinge und freuten sich auf spannende Matches, die von DTB-Schiedsrichtern geleitet wurden.

Tony Dittmar hatte aus dem Turnier in Nümbrecht noch eine Rechnung offen mit Dominik Lust und nach souveränen Spielen in der Vorrunde traf er im Finale auf eben diesen. Kämpferisch sehr stark zeigte er sich in diesem Duell und konnte nach zwei klaren Sätzen den Sieg für sich verbuchen. In der Doppelkonkurrenz fuhr er ebenfalls den Sieg ein an der Seite von Lisa Hentig, vom Rollitennis e.V. gegen die Paarung Dominik Lust und Max Winter. Beim Mid-Cup sicherte sich Dominik Bödecker den ersten Platz vor Pauline Schramm und Frederik Rekers. Siegreiches Doppel beim Mid-Cup wurden Alexander Keiser und Konstantin Voglis. Weitere Teilnehmer waren: Niklas Perez Mey, Maik Pirl, Joana Reimbach, Sophie von der Neyen und Paul Jachmich, der als einziger der jüngeren Spieler nicht in Windhagen trainiert.

Die Siegerehrung wurde am späten Sonntagmittag vorgenommen und Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, als Vertreterin des Schirmherrn Oberbürgermeister Jürgen Roters, überreichte an der Seite des 1. Vorsitzendes MSC, Prof. Dr. Müller-Wiedenhorn und Johannes Ruland, Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, Pokale und Preise an alle Teilnehmer.

Auch bei der zweiten Rollstuhltennis-Veranstaltung beim MSC in Köln-Rodenkirchen zeigte sich der Club von seiner besten Seite und Inklusion ist hier beileibe kein Fremdwort mehr. Barrierefrei war die Anlage vorbereitet und wo ein Schotterweg den Rollis Schwierigkeiten bereitete, war schnell eine hilfreiche Hand zur Stelle.

Die Trainer des Rollitennis e.V., Filip Adelmann und Christine Fehr, fungierten als Stuhlschiedsrichter beim Mid-Cup und entgegen dem etwas lockereren Training wurde hier nach strengen Regeln geschiedst, was der fröhlichen Stimmung auf dem Platz keinen Abbruch tat.

 

 

Die Organisatorin, Regina Isecke von der Gold-Kraemer-Stiftung, zeigte sich hocherfreut über die gelungene Veranstaltung, die nicht nur von den tollen und fairen Spielen lebt, sondern vom gesamten Miteinander, der Eltern und Helfer, wie Elke und Jürgen Kugler vom Rollitennis e.V.. Foto: Elke Kugler

 

 

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Badische Rollstuhltennismeisterschaft 2012 beim TC Offenburg

 

Am Wochenende waren wir beim TC Offenburg zu den 3. Badischen Rollstuhltennis-meisterschaften. 15 Teilnehmer hatten ein straffes Programm zu bewältigen, da am Samstag alle Einzel ausgetragen werden mussten, teilweise wegen Regen in der Tennishalle in Lahr. Sieger im Einzel wurde Toni Dittmar in einem spannenden Match gegen Pedro Krümmel.

Am Sonntag ging es mit noch 10 Teilnehmern in der Doppelkonkurrenz Jeder gegen Jeden und bis in den Nachmittag zogen sich die Spiele. Hier gingen Dominik Lust und Ralf Beisel als Sieger hervor.

 

 


Ein tolles Wochenende, das hervorragend durchorganisiert war von Bernd Wiedemer, Conny Weizenecker und vielen Helfern vom TC Offenburg.
Wir sagen DANKE für nette, neue Kontakte und freuen uns auf ein Wiedersehen.

 

 

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Spiel, Satz, Sieg und jede Menge Spaß 

 

 

 

E.K. Immer größer wird die Gruppe der Rollstuhlkids, die sich mehrmals im Jahr auf verschiedenen Tennisanlagen trifft, um gemeinsam ein sportliches Wochenend-Tenniscamp zu verbringen. So geschehen auch am 9. und 10. Juni auf der wunderschönen Anlage des MSC in Köln-Rodenkirchen. Hier trafen sich, auf Einladung von Regina Isecke, Referentin für Sport für Menschen mit Behinderung der Gold-Kraemer-Stiftung, 14 Kinder und Jugendliche in Begleitung ihrer Eltern, um Erlerntes zu vertiefen, aufzufrischen und in leistungsgerechten Gruppen ein Abschlussturnier auszuspielen. Darunter auch 11 Kinder und Jugendliche, die jeden Samstag beim Rollitennis e.V. in Windhagen trainieren und dadurch schon enorme Fortschritte machen konnten. 

 

 

 

Das Trainerteam vom Rollitennis e.V., Filip Adelmann und Christine Fehr, sowie die Helfer des Vereins, machten wieder einen mehr als guten Job und motivierten die Teilnehmer mit Fingerspitzengefühl und manchmal auch energischem Zurechtweisen zu Höchstleistungen. Rollstuhlfahrer bewegen sich auf rotem Sand nicht mit der gleichen Selbstverständlichkeit wie in einer Tennishalle. Doch schnell hatten sich alle an die veränderten Umstände gewöhnt und die gelben Filzkugeln flogen über die Netze. Drei Plätze hatte der MSC zur Verfügung gestellt und als „Rundum-Sorglospaket“ konnte man die Betreuung durch die Verantwortlichen des Clubs und der Clubhausbewirtung bezeichnen. Gemeinsam fieberten natürlich alle beim ersten Spiel der Deutschen Nationalmannschaft vor der Großbildleinwand im Hotel Begardenhof. Fotos: Elke Kugler

 

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5. Gartenbau-KRAMER-BREAKCHANCE-Charity 2012

 

Zum Jubiläum wieder viel Prominenz auf der RANCH – doch die wahren Stars sind und bleiben die Rollifahrer

 

 

 

WALROP-ELMENHORST. Donnerstag, 31. Mai: Regen. Freitag, 1. Juni: Dauerregen. Samstag, 2. Juni: Blauer Himmel und Sonnenschein. Die 5. Gartenbau-KRAMER-BREAKCHANCE-Charity 2012 auf der Elmenhorster Tennis-RANCH war einmal mehr vom Glück gesegnet. Exzellente äußere Bedingungen, gutgelaunte Gäste sowie Comedians und Musiker in absoluter Höchstform. Charity-Initiator und Gastgeber Christoph Kellermann war zu Recht begeistert – so hatte er sich den Ehrentag vorgestellt. „Fast zehn Monate haben wir uns auf diese Jubiläums-Veranstaltung vorbereitet, ich bin sehr froh, dass alles glatt gelaufen ist“, so der Tennis-Enthusiast, der mit BREAKCHANCE eine bundesweit bewunderte und vor allem einmalige Rollstuhl-Tennis-Initiative unterhält. „Unsere Tennis-RANCH bietet Rollstuhlfahrern aus dem ganzen Bundesgebiet seit nunmehr fünf Jahren eine Heimat und das soll auch in Zukunft so bleiben“, so die wohl wichtigste Aussage des ehemaligen Bundestrainers an diesem Charityabend. Die Schar der Gratulanten, angeführt von Botschafter Marc-Kevin Goellner, war groß und prominent und die drei Top-Comedians John Doyle, Jürgen Bangert und Hennes Bender übertrumpften sich gegenseitig. Der einstündige Auftritt der Dortmunder Coverband ‚Männer ohne Nerven‘ war zum Finale der absolute Höhepunkt einer tollen Jubiläumsveranstaltung, ehe DJ Sven Leconte an den Turntables sein Talent zeigte.

 

Traditionelles Pro-/Am-Turnier im Vorfeld des Charityabends…

 

 

 

Im Vorfeld des Charityabends bereicherten die beiden Ex-Tennisprofis Marc-Kevin Goellner und Stephan Medem das Pro-/Am-Tennis und spielten hierbei Seite an Seite mit Sponsoren und Rollifahrern. Die Fußgänger zeigten sich einmal mehr begeistert von den sportlichen Entwicklungen, die die Rollifahrer in den letzten Jahren genommen haben. Allen voran natürlich die Bielefelderin Sabine Ellerbrock, die sich innerhalb von nur 24 Monaten bis auf Rang fünf der Weltrangliste spielte und sich so für die Paralympischen Spiele in London qualifizieren konnte.

 

„Gut für die Rollis und gut für die Stadt Waltrop!“

 

Waltrops Bürgermeisterin Anne Heck-Guthe war in diesem Jahr erstmals auch als Schirmherrin der Initiative auf die RANCH gekommen und ist froh, sozial-integrative Einrichtungen wie BREAKCHANCE in Waltrop zu haben: „Das Engagement der Familie Kellermann ist nicht nur gut für die vielen Rollifahrer, sondern auch für die Stadt Waltrop! Es ist wunderbar zu sehen, wie viele Menschen an diesem Vorzeigeprojekt mitarbeiten und ich hoffe, dass BREAKCHANCE noch eine lange Zukunft hat! Die Schirmherrschaft für dieses Projekt habe ich sehr gerne übernommen!“ 

 

Marc-Kevin Goellner überreichte Ute Friese den 2. BREAKCHANCE-Charity-Award…

 

Im vergangenen Jahr bekam der Davis-Cup-Sieger von 1993, Marc-Kevin Goellner, den ersten BREAKCHANCE-Charity-Award für herausragenden sozial-integrativen Einsatz im Sinne der Initiative. Nun soll es eine lange Tradition werden, dass der Preisträger des vergangenen Jahres seinen Nachfolger mit einer Laudatio würdigt und auszeichnet. So dankte der Ex-Weltklassespieler, der selbst als BREAKCHANCE-Botschafter fungiert, keiner Geringeren als Ute Friese von der Hannoverschen Einrichtung ‚Aktion Kindertraum‘ für deren großartigen Einsatz für das Elmenhorster Projekt. Diese zeigte sich sichtlich gerührt und versprach, der BREAKCHANCE-Initiative auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Gemeinsam mit Christoph Kellermann hat Ute Friese bereits viele Projekte für Menschen mit Behinderung gestemmt und Träume wahr werden lassen.

 

Viel Prominenz – doch die wahren Stars sind die Rollstuhlfahrer…

 

 

 

Das abschließende Line-Up auf der prächtig hergerichteten Bühne hielt, was es im Vorfeld versprach. Die drei Comedians Hennes Bender, John Doyle und Jürgen Bangert sowie die Musikacts Meike Krautscheid und Gerrit Cziehso unterhielten Zuschauer und Gäste prächtig und die Dortmunder Coverband ‚Männer ohne Nerven‘ riss die Gäste mit ihren Deutsch-Rock-Coverversionen förmlich von den Bänken. Flankiert wurde das Line-Up einmal mehr von Tenniskünstler Erkan Soysal, Schauspieler Tom Barcal und den beiden Promi-Doubles Thomas Richter (Udo Lindenberg) und Henry Matz (Dieter Bohlen). Und da waren ja noch die Rollifahrer, die auf sich aufmerksam machten. Jessica Neunzig bewies ihr Gesangstalent, Kai Eickler begeisterte mit seinen ölgemalten Kunstwerken und Markus Kreutzberger fuhr Hennes Bender und Jürgen Bangert im traditionellen und von Rollifahrer Stephan Lamprecht genial moderierten Rollirennen in Grund und Boden. Hier brandete der wohl größte Applaus auf, denn die wahren Stars auf der Elmenhorster Tennis-RANCH sind und bleiben die Rollifahrer. Einen Termin für die 6. BREAKCHANCE-Charity konnte Visionär Christoph Kellermann unmittelbar nach der Jubiläumsveranstaltung zwar noch nicht nennen, aber dass es 2013 eine sechste Auflage geben wird, daran zweifelt niemand…

 

Alle Informationen rund um die BREAKCHANCE-Charity gibt`s im Netz unter www.breakchance.de. Fotocredit: www.tennisredaktion.de

 

Und hier geht`s zum Video:

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Tennis-Camp in Widdersdorf am 14./15. April 2012

 

 

E.K. Und wieder einmal trafen sich auf Einladung von Projektmanagerin Regina Isecke 7 Kinder und Jugendliche zum Gold-Kraemer-Tenniscamp in Widdersdorf. Das Trainerteam Filip Adelmann und Christine Fehr trainieren die Rolli-Kids jeden Samstag in Windhagen und konnten an diesem Wochenende drei weitere Tennisbegeisterte Jugendliche in das Camp-Training integrieren. Große Fortschritte waren zu verzeichnen und voller Stolz konnten sich die Eltern vom Trainingsfleiß ihrer Sprößling überzeugen.

Der Samstagnachmittag war in zwei Trainingseinheiten unterteilt, in denen es auch um Taktik und Technik während eines "richtigen Spiels" ging, denn für den Sonntag war ein Abschlussturnier geplant und da muss auch die Zählweise stimmen, die sich nicht vom Fußgänger-Tennis unterscheidet.

Auf den Samstagabend freuen sich Groß und Klein, denn nach dem gemeinsamen Abendessen steht der Spieleabend auf dem Programm, der in diesem Jahr als Mini-Olympiade ausgetragen wurde. Neben Geschicklichkeit im Bälle werfen, Gummiring flitschen und Papierflieger bauen gab es auch ein Wettessen, das für den größten Spaß sorgte. Trainer Filip bringt sich immer gerne in gemeinsame Spiele mit ein und bei nicht erfüllten Aufgaben sind "Liegestützen" immer ein großer Anreiz, wobei er sich selbst auch nicht ausschließt, zur Begeisterung aller Anwesenden.

 

 

 

Beim Abschlussturnier am Sonntag wurden 4 Mannschaften (hier sprang ein Vater als Ersatz ein) ausgelost und in spannenden Matches wurde das Siegerteam mit Hannah und Konstantin ermittelt. Im Finale führten sie bereits souverän mit 5:1, bevor Diana und Maik noch zwei Spiele aufholen konnten, ließen sich den Sieg aber nicht mehr nehmen und gingen somit als Sieger aus dem Midfeldturnier hervor. Einen prima dritten Platz erkämpften sich Niklas und Holger (Papa von Alex) und mit dem vierten Platz mussten sich schließlichAlex und Paul zufrieden geben, die ganz knapp mit einem 3:4 unterlegen waren. Die Siegerehrung und Verteilung der Urkunden und Preise nahm Regina Isecke vor und fröhliche Gesichter beim Abschlussfoto waren wie immer der schönste Lohn für alle Organisatoren.

Nach dem Mittagessen im Vereinsheim des TC Widdersdorf hieß es dann Abschied nehmen und sich auf den nächsten Termin am 8./9. Juni im Marienburger Sportclub Köln freuen.


 

Rollstuhl-Tennis-Cup 2011 in Nümbrecht

 

E.K. Die vierte Auflage des Nümbrechter Rollstuhl-Tennis-Cup fand am 10. und 11. September unter besten Voraussetzungen auf der Anlage des TC Blau-Gelb Nümbrecht statt. Initiatorin Regina Isecke konnte neben 6 Breitensportlern auch 8 Jugendliche begrüßen, die jeden Samstag im Sportpark Windhagen trainieren. Diese Trainingseinheit hat sich in Windhagen längst etabliert und die Gruppe wächst stetig. In das Turnier eingebunden war das Rolli-Kids-Camp der Gold-Kraemer-Stiftung, das von den Trainern Filip Adelmann und Christine Fehr geleitet wurde. Mit wahrem Feuereifer waren die Kids beim Training dabei und nur zu den Pausen vom Platz zu bekommen. Was für Fortschritte sie in den letzten Monaten gemacht haben, konnten sie hier ihren Eltern demonstrieren, denn auch für sie gab es ein kleines Turnier.

 

 

Bei den Breitensportlern setzte sich in einem packenden Endspiel, das wegen Regens wieder in die Halle des Sportpark Nümbrecht verlegt werden musste, Dominik Lust (li.) gegen Toni Dittmar (re.) aus Göttingen durch, wobei gesagt werden muss, dass Toni im letzten Jahr noch das Kids-Camp mitmachte. Er hat in den letzten Monaten so konsequent trainiert, dass er ohne weiteres bei den „Großen“ mitmischen konnte und ihnen das Leben schwer machte. Zu guter Letzt setze sich jedoch der erfahrene Dominik Lust durch, der auch im Doppelfinale mit seinem Partner Frank Scharrenbach den Sieg für sich verbuchen konnte.

Gegner waren die beiden Youngster Max Winter und wiederum Toni Dittmar. Am späteren Samstagnachmittag zeigten Elke und Jürgen Kugler vom Rolliteninis e.V., wie viel Spaß ein gemischtes Doppel (Fußgänger/Rolli) machen kann, wobei hier der Star des Turnier, Dominik Lust, an der Seite von Jürgen Kugler das Nachsehen hatten gegen Toni Dittmar und Elke Kugler. O-Ton von Toni Dittmar: „Das ist ja vielleicht komisch, den Aufschlag von einem Fußgänger anzunehmen“. Welcher Tennisspieler macht sich darüber schon Gedanken?

Bei der Siegerehrung am Sonntag, zu der auch die stellvertretende Oberbürgermeisterin der Gemeinde Nümbrecht, Elke Holländer-Pracejus, mit einem Ehrenpokal im Gepäck angereist war, gab es Pokale und Sachpreise für alle Teilnehmer. Dass niemand mit leeren Händen nach Haus fährt, ist Regina Isecke besonders wichtig. Fotos: Kugler

 

Weitere Fotos in Kürze im Album


 

Windhagener Rolli-Kids beim 4. Nümbrechter Rollstuhl-Tennis-Cup dabei

 

E.K. Der Verein Rollitennis e.V. wird nach den Sommerferien wieder aktiv und begleitet die Kinder und Jugendlichen, die in Windhagen Rollstuhltennis spielen, am 10. und 11. September 2011 zum 4. Kids-Camp beim TC Blau Gelb Nümbrecht. Dort wird neben einem nationalen Rollstuhltennis-Breitensportturnier auch das Gold-Kraemer-Rollitennis- Kids-Camp angeboten, bei dem die Kinder ihre Fähigkeiten in einem eigenen Turnier unter Beweis stellen können. Zwei von ihnen dürfen, aufgrund ihrer guten Fortschritte, auch beim „großen“ Turnier mitmachen und können gegen Spieler aus ganz Deutschland antreten. Organisatorin und Veranstalterin ist wiederum Regina Isecke, die sich erfreut darüber zeigt, dass alle Sponsoren und Förderer dabei geblieben sind, ohne die ein solches Turnier finanziell nicht zu händeln ist.
Neben den Trainern Filip Adelmann und Christine Fehr, die die Kinder auch in Windhagen trainieren, sind zur Unterstützung die Eltern der Rollikids dabei. Für den Rollitennis e.V. werden Jürgen und Elke Kugler im Organisationsteam mitwirken und für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Auf die Siegerehrung freuen sich alle Spieler, denn niemand geht leer aus, denn auch bei den Sachpreisen zeigten sich die Sponsoren ausgesprochen großzügig.
Das Team des TV Blau Gelb Nümbrecht freut sich ebenfalls auf diese Veranstaltung, die bereits einen festen Platz in der Terminplanung des Vereins hat. Durch das schlechte Wetter im letzten Jahr konnten die Spiele nicht auf der vereinseigenen Anlage durchgeführt werden, obwohl sich alle Verantwortlichen schon Wochen vorher um die Durchführung bemüht hatten. Für das Dach über dem Kopf sorgte das Parkhotel in Nümbrecht, das die komplette Tennishalle für das Turnier zur Verfügung stellte.