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Rollitennis e.V. in neuer Mission unterwegs

 

In unserem Bestreben Rollstuhltennis und den Rollstuhlsport im allgemeinen einer breiteren Maße zugänglich zu machen, sind wir gerne der Einladung der Selbsthilfegruppe Glutarazidurie e.V. gefolgt. Das Jahrestreffen fand in diesem Jahr vom 01.05. bis 03.05. in Wiesbaden-Naurod statt und durch den Kontakt von Lisa`s Eltern (Mirjam und Mathias Kalmes) wurden wir gebeten dort einen Vortrag über Rollstuhltennis zu halten. Gesagt, getan und natürlich nahmen wir die Einladung an und so fuhren die Trainer Jürgen Kugler und Christoph Minkus Samstagnachmittag nach dem Rollitraining voll bepackt mit Sportrollstühlen und sämtlichem Trainingsmaterial nach Wiesbaden.

 

Die Mehrzweckhalle im benachbarten Auringen war für 11/2 Stunden für uns reserviert und zügig trafen die Teilnehmer mit ihren Begleitpersonen ein, um neben trockenen Vorträgen nun sich spielerisch dem Rollstuhlsport zu nähern.

 

 

Probieren geht über studieren und gut vorbereitet luden J. Kugler und Ch. Minkus alle Anwesenden ein, zuerst an den Aufwärmübungen teilzunehmen und dabei war es unerheblich, ob ein Handicap vorlag oder nicht - hier mussten alle ran. Anschließend gab es erste Kontakte mit Tennisschläger und -Bällen und schnell war klar, dass es für den einen oder anderen eine sportliche Herausforderung war.

 

 

Zur Auflockerung gab es zwischendurch Spiele wiederum für alle um aufzuzeigen, wie integrativ Rollstuhlsport sein kann.

Wie schnell 90 Min. vorbei sind, zeigte sich beim Abschlussspiel, das zum Austoben diente und hier kamen nochmals Schläger und Bälle ins Spiel.

Um eine Erfahrung reicher ging der Nachmittag für alle Beteiligten viel zu schnell vorüber, aber in dem Bewusstsein, dass sich ein Blick über den Tellerrand allemal lohnt.

 

 

 


  

Tennis verbindet 

Am Samstag, 14.03.2015 hatte der Rollitennis e.V. nicht nur Besuch vom TC Steimel, nein 8 Jugendliche haben 3 Stunden lang am Training teilgenommen und verschiedene Trainingselemente teilweise im Sportrollstuhl absolviert. Es gab keinerlei Berührungsängste zwischen den Rollifahrern und Fußgängern und für die Jugendlichen aus Steimel war dieses Training sicherlich eine Herausforderung, die sich selbst gewünscht hatten, denn bei einem Medenspiel im letzten Sommer auf der Tennisanlage in Windhagen hatten sie das Rollstuhltraining gesehen und waren Feuer und Flamme dafür, es selbst einmal auszuprobieren. 

 

Wie es sich für eine Trainingseinheit gehört, kam vor dem Spaß das leidige Thema des Aufwärmens, das von Trainer Jürgen Kugler bestens geplant und mit Spaß durchgeführt wurde. Auch Eltern, Trainer und Begleitpersonen machten mit und waren mehr als erstaunt, was alles zu einem guten Aufwärmtraining gehört. Für die Rollifahrer bestand das Aufwärmtraining mit Trainer Christoph Minkus auf einem anderen Platz aus einem anspruchsvollen Parcours durch verschiedene Stationen mit Hütchen, Stangen und Markierungen, die es zügig zu umfahren galt.

Und während sie anschließend mit ihrem normalen Training begannen, konnten die Besucher aus Steimel die ersten Fahrversuche im Sportrolli machen und durch einen kleinen Parcours fahren. Alles nicht so einfach, stellten sie erstaunt fest, wo das doch sooo einfach aussieht!

Dann folgte auch schon die nächste Herausforderungen, denn nun kam der Tennisschläger ins Spiel. In Reih und Glied hintereinander aufgestellt wurden ihnen von Trainer J. Kugler die Bälle zugeworfen, die es galt übers Netz zu schlagen, erst im Stand sitzend im Sportrolli und dann mit kleinen Fahreinheiten, was sie bestens meisterten.

Zum Schluss wurde gemeinsam Tennis-Baseball gespielt, es gab ein Tennis-Hockey-Match und ein kleines Tennis-Mixed-Spiel, in dem jeweils ein Fußgängerspieler mit einem Rollitennisspieler Punkte sammeln konnte.

 

 

 

Dieser Tag war sicherlich eine Erfahrung und Bereicherung für alle Beteiligten und ganz bestimmt wird es weitere solcher Begegnungen geben. Gerne können interessierte Schulen, Tennisvereine oder Interessierte Kontakt aufnehmen mit Jürgen Kugler, dem 1. Vors. des Rollitennis e.V. und einen entsprechenden Termin vereinbaren. Fotos: Michaela Soost

 

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