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6. Offene Kölner Rollstuhltennis-Meisterschaft

 E.K. Am Wochenende, 2. und 3. September 2017, fanden die 6. Offenen Kölner Rollstuhltennis-Meisterschaften statt im Marienburger Sportclub statt. Mit dabei Christian Burg, Theo Garthe, Joana Reimbach und Lara Ebert vom Rollitennis e.V., die sich für den Erwachsenen- und Jugendbereich gemeldet hatten. Auch Konstantin Voglis, der regelmäßig am Aktiv-Wochenende und der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft in Windhagen teilnimmt, war mit von der Partie. Als "stille" Beobachter waren Elke und Jürgen Kugler vor Ort und in freundschaftlicher Atmosphäre traf man viele bekannte Gesichter und tauschte Erfahrungen aus.

 

 


In der Jugendkonkurrenz konnte Joana Reimbach (li.) ihren ersten Turniersieg gegen Pia Götsch verbuchen. Theo Garthe, der ebenfalls enorme Fortschritte gemacht hat, war in der Erwachsenengruppe letztendlich doch noch überfordert und konnte seinen eigenen Erwartungen nicht gerecht werden. Seine Zeit wird kommen, wie man in Offenburg bei den Badischen Meisterschaften schon sehen und erleben konnte, und er wird noch von sich reden machen.

 

 

 

 

 

Den Turniersieg sicherte sich Dominik Lust im Finale gegen Thomas Reiche aus Köln.


Den ein oder anderen Spieler des Turniers werden wir auf jeden Fall bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften am 14./15. Oktober wiedersehen, worauf wir uns sehr freuen. Fotos: Kugler

 

 

 


Gelebte Inklusion beim TC Rüsselsheim

E.K. Wenn Rollstuhlfahrer und Fußgänger zusammen Tennistraining haben und auch zusammen spielen und sich dann eben diese Fußgänger in den Sportrollstuhl setzen um selber zu probieren mit einem zweiten Sportgerät Tennis spielen, dann kann man das getrost Inklusion im Tennisverein nennen.

So und nicht anders geschehen beim TC Rüsselsheim. Die Verantwortlichen des Vereins hatten den Windhagener Verein Rollitennis e.V. eingeladen, im Rahmen einer Spendenübergabe für einen Sportrollstuhl an Steffi Rosenthal, Rollstuhltennistraining zu demonstrieren. Mit vier Spieler/innen wurde in Trainingssequenzen gezeigt, wie Rollstuhltennis gespielt wird und wie das Spiel bzw. Training im Verein mit Fußgänger eingebunden werden kann.

Jürgen Kugler, 1. Vors. und Trainer des Vereins hat schon viele solcher Aktionen be- und geleitet, doch von dem Interesse der Zuschauer und Tennisspieler war er hin und weg. Es gab keine Berührungsängste oder Hemmschwellen und alle mitgebrachten Sportrollstühle waren ständig im Einsatz. Mit sichtlichem Spaß und Freude am Sport wurde Einzel, Doppel und Mixed gespielt, wobei die Fußgänger oftmals im Sportrollstuhl eine "gute Figur" abgaben. Ob jung oder nicht mehr ganz jung, ob Mann oder Frau, hier machten alle mit und selbst Oberbürgermeister Patrick Burghardt, der zur Spendenübergabe kam, ließ es sich nicht nehmen und schlug ein paar Bälle aus dem Sportrollstuhl heraus - und gar nicht mal so schlecht. Seine Begeisterung für diesen anspruchsvollen Sport war ihm anzumerken und der TC Rüsselsheim kann sicherlich auf seine Unterstützung zählen, wenn es um die teilweise Umgestaltung der Anlage geht, um diese für Rollstuhlsportler nutzbar zu machen. Fotos: Elke Kugler

 

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Rollstuhltennismeisterschaft in Köln

 

E.K. Beim MSC in Köln fand die 5. Kölner Rollstuhltennismeisterschaft der Gold-Kraemer-Stiftung statt mit starker Beteiligung, vornehmlich in der Jugendklasse, des Rollitennis e.V. aus Windhagen. Als eigentlicher "stille Beobachter" des Vereins waren Jürgen und Elke Kugler an beiden Tagen anwesend um für evtl. Motivationsschübe zu sorgen und auch zu sehen, wie sich die Spieler weiter entwickelt haben.

 

Konnten am Samstag die Matches noch auf Sand ausgetragen werden, so mussten am Sonntag wegen des starken Regens die Finalspiele in der Halle stattfinden.

 

 

Den ersten Platz in der Jugendkonkurrenz sicherte sich Theo Garthe, der souverän alle Spiele für sich verbuchen konnte. Bei den Badischen Meisterschaften musste er sich im August noch gegen Konstantin Voglis geschlagen geben, der in Köln den 2. Platz belegte. Diese beiden jungen Spieler werden noch viele spannenden Matches austragen und sich evtl. bei der 2. Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im Oktober wieder gegenüber stehen. Vor dem dritten männlichen Jugendspieler Luca Matteuzzi, konnte sich Sophie von der Neyen ein guten 3. Platz erspielen. Auch der letzte Platz musste belegt werden, der diesmal noch an Joana Reimbach ging, die aber auch wie alle anderen, enorme Fortschritte gemacht hat.

 

In der Konkurrenz der Erwachsenen ging Christian Burg, neben Frederik Rekers, für den Rollitennis e.V. an den Start. Er behauptete sich in einem starken Teilnehmerfeld und beendete das Turnier mit einem sehr guten 3. Platz, wobei er im letzten Spiel Bianca Osterer erst im Match-Tie-Break unterlag.

Allen voran holte sich Toni Dittmar wiederholt und verdient den Titel der 5. Kölner Rollstuhltennismeisterschaft.

Die Doppel wurden jeweils durchgemischt, wobei Theo Garthe und Sophie von der Neyen die besten Spielergebnisse ausweisen konnten. Bei den Erwachsenen waren dies Toni Dittmar und Christoph Wilke.

Die Turnierleitung lag in den Händen von Niklas Höfken und Christopher Goer, die auch als Schiedsrichter fungierten, jedoch in diesem Amt an beiden Tagen so gut wie nichts zu tun hatten, ausser vielleicht mal die Spielstände zu korrigieren und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

Nach langer Turnierauszeit war Markus Kreuzberger wieder mit am Start, der wieder Feuer gefangen hatte und nun vermehrt die Rollstuhltenniszirkus aufmischen will. Er ist ein Garant für gute Laune und hätte, wie er selbst sagt, den "Comedypreis" verdient gehabt. Fotos: Rollitennis e.V.

 

 

v.l.n.r.: Frederik Rekers, Christian Burg, Joana Reimbach, Sophie v.d. Neyen, Theo Garthe, Konstantin Voglis

 

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Rollitennis unterwegs - bei der ACADEMY TENNIS

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Am Samstag, 19.03.2016 zeigten wir bei der Tagesveranstaltung in der ACADEMY TENNIS in Vellmar, wie viel Spaß Rollstuhltennis macht. Mit 4 Rollstuhltennissportlern und 2 Trainern waren wir zu Gast in der Tennisanlage von Manfred Dockhorn, der einige Interessierte auch von verschiedenen Verbänden begrüßen konnte, die an einer regelmäßigen Trainingseinheit im Raum Kassel Interesse zeigten.

 

 

In unterschiedlichen Trainingseinheiten über den Tag verteilt zeigten Sophie, Joana, Theo und Thomas wie Rollstuhltennis auf Breitensportebene gespielt werden kann, wenn man im wahrsten Sinne des Wortes am Ball bleibt. Auch wurden Spielformen und Trainingsmöglichkeiten mit Rollstuhlsportlern und Läufern von unseren Trainern gezeigt.

 

 

 

 

 

 

 

Unermüdlich zeigten Jürgen und Christoph den wissbegierigen Neulingen den Umgang mit Ball und Schläger im Rollstuhl und auch Manfred Dockhorn brachte sich immer wieder, auch mit Unterstützung durch seine beiden Söhne, in die Spielformen mit ein. Wir werden auch weiter die Academy Tennis mit Rat und Tat unterstützen, so dass es eine weitere Spiel- und Trainingsmöglichkeit im Land geben wird.

 

 

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Rollitennis beim Familienfest in Königswinter-Heisterbach

 

 

 

E.K. Haus Heisterbach hatte im September zum Familienfest rund um das Haus Heisterbach eingeladen und es sollte für uns, den Rollitennis e.V., ein tolles Erlebnis werden.

Den ersten Kontakt zu Haus Heisterbach hatten wir im vergangenen Jahr beim Forum Ehrenamt und Kontakte muss man bekanntlich pflegen und so war es für uns selbstverständlich, das Familienfest mit der Präsentation des Rollstuhltennis zu beleben.

Aktion ist immer gut und so wurden kurzerhand Sportrollstühle eingepackt, Tennisschläger und Bälle, sowie einiges an Spielmöglichkeiten.

 

 

An unserem strategisch günstigen Platz hatten wir genügend Möglichkeiten Interessierte mit dem Sportrollstuhl fahren zu lassen und wie es häufig so ist, hatten von Anfang an die Kinder ihren Spaß daran.

 

 

 

Erstaunt waren wir darüber, wie viele Menschen noch nie etwas von Rollstuhltennis gehört hatten, sind doch eigentlich recht rührig in unserem Bestreben diesen schönen und anspruchvollen Sport bekannt zu machen. Umso mehr haben wir uns über das rege Interesse gefreut und haben wieder neue Kontakte geknüpft.

 

 

 

Ein sehr harmonischer Tag, der uns vom Haus Heisterbach ermöglicht wurde und für uns ist klar, dass wir im nächsten Jahr wieder dabei sind. Fotos: Elke Kugler


 

DANKE!

TC Steimel überreicht Spendenscheck

Über einen beachtlichen Spendenscheck in Höhe von 2.100 Euro konnte sich der Rollitennis e.V. aus Windhagen freuen, den Jürgen Kugler 1. Vors. des Vereins am Samstag, 15.08.2015 auf der Anlage des TC Steimel in Empfang nehmen konnte. Initiiert hatte das Benefizturnier Michaela Schür, die 1. Vorsitzende des TC Steimel und der gesamte Vorstand war sich einig, dass der Erlös einem gemeinnützigen Zweck zugute kommen sollte. Durch die freundschaftliche Verbindung und einem gemeinsamen Training mit den Rollikids aus Windhagen wurden hier sportliche Bande vertieft.

Bei dem Turnier, an dem 16 Firmen, Vereine und Gruppen teilnahmen, konnten zwei Spieler vom Rollitennis e.V. zeigen wie anspruchsvoll Rollstuhltennis ist und schnell waren sich einige Firmeninhaber einig, hier müssen noch ein paar Euro dazu gegeben werden und großzügig rundeten sie ihre Spenden auf, was die stolze Summe von 2.100 Euro ausmachte.

 

 

 

Dankbar und mir großer Freude nahmen Jürgen und Elke Kugler im Rahmen einer kleiner Zusammenkunft den Scheck aus den Händen von Michaela Schür und dem 2. Vors. Ingo Schneider entgegen. Foto: Dietrich Rockenfeller

 


 

 

Benefiz-Turnier beim TC Steimel

 

 

Es gibt Tage mit Begegnungen, die man nicht vergißt. Für uns war am 25. Juli 2015 so ein Tag und wir sagen DANKE an den TC Steimel für die Durchführung des Benefiz-Turniers zugunsten unseres Vereins.

Auf allen Plätzen wurde von den 16 teilnehmenden Mannschaften fair und sportlich um Punkte gekämpft.
Wir wurden herzlich aufgenommen, köstlich bewirtet und durften den wirklich interessierten Zuschauern zeigen, wie anspruchsvoll Rollstuhltennis ist.

 

Mehr über das Turnier un den TC Steimel auf www.tc-steimel.de

 

 

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Ferien-Schnupper-Rollstuhl-Tennis beim Rollitennis e.V. 

Wenn du Lust auf Tennis hast (jedes Alter), egal ob du im Rollstuhl sitzt oder eine Gebehinderung hast, besuch uns am Freitag 07.08.2015 von 14:00 – 17:00 Uhr in unserer Trainingsstätte (Tennishalle) Sportpark Windhagen, 53578 Windhagen, Am Sportpark 1. (Sportrollstühle sind vorhanden).

 

Bitte kurz unter Tel. 02645 528336 oder info@rollitennis-ev.de anmelden.

Bei Fragen vorab zum Rollstuhltennis könnt ihr euch gerne melden. 

 

Wir freuen uns auf dich!

Team Rollitennis e.V.

www.rollitennis-ev.de

 

 

Hier werden viele Fragen beantwortet: Wie geht Tennis im Rollstuhl? Kann ich das auch? Bin ich zu jung oder zu alt? Was brauche ich? Oder einfach nur „das wollte ich immer schon mal ausprobieren“.

 



Rollis auf Abwegen?

 

 

E.K. Nein, die Sportart haben die Kinder und Jugendlichen des Rollitennis e.V. nicht gewechselt, aber um mal für etwas Abwechslung zu sorgen, haben Jürgen und Elke Kugler einen Termin mit den Bogenschützen vom SV Vettelschoß-Kalenborn vereinbart.

 

Da das Tennistraining immer samstags ist, sollte  anschließend das "Schnupper-Bogenschießen" stattfinden, wegen der teilweise weiten Anfahrt. Hierfür mussten seitens der Bogensportabteilung viele Helfer gefunden werden, was für Abteilungsleiter Heinz Jostock aber kein Problem darstellte.

 

Schon seit Wochen freuten sich die Rollis auf den Termin und am Samstag, 04.07.2015 ging es dann nach zwei Stunden Training zur Bogensportanlage nach Vettelschoß, wo wir schon von den Bogensportlern erwartet wurden.

 

 

 

Nach der freundlichen Begrüßung folgte die theoretische Einweisung durch Heinz Jostock, der über die verschiedenen Bögen und Pfeile und deren Handhabung aufklärte, bis eine leichte Unruhe aufkam. Wollten doch nun endlich alle auf die in der Sonne wartenden Scheiben schießen.

 

 

 

Arm- und Fingerschutz waren bereits vorher ausgesucht und angelegt worden und jeder hatte seinen persönlichen "Coach". Ui, war das aufregend und auf einmal wollten die kleinen Hände so gar nicht richtig mitmachen. Mit Geduld wurden die Pfeile wieder und wieder aufgelegt und der Bogen gespannt, bis sie zum ersten Mal in Richtung Ziel flogen. Da war es ganz unerheblich in welchem Farbfeld der Pfeil landete, Hauptsache die große Scheibe in 10 Metern Entfernung wurde getroffen - für manch kleinen Arm ganz schön weit weg.

Der Schwierigkeitsgrad wurde gesteigert, als kleine Luftballons auf die Scheiben geheftet wurden, die es nun zu treffen galt und auch hier waren die kleinen und großen Schützen folgreich.

Zum Schluss hatten die Schaumstofftiere ihren großen Auftritt. Ziel war es hier, den Pfeil in das „Kill“ des stilisierten Tiers zu platzieren.

Mamas und Papas ließen es sich natürlich auch nicht nehmen ihre Schießkünste zu testen und siehe da, es kamen einige Talente zum Vorschein. Auch Tennistrainer Christoph Minkus griff zu Pfeil und Bogen und zeigte, dass ihm auch dieses Sportgerät liegt, genauso wie Frank Schmickler, 2. Vors. des Vereins, der sich diesen Termin ebenfalls nicht entgehen ließ. Und so wird es mit dem einen oder anderen sicherlich ein Wiedersehen auf der schön gelegenen Bogensportanlage am Willscheider Berg geben.

 

 

 

Die Bogenschützen vom Archery -Team -Vettelschoss laden Interessierte zu ihrem regelmäßigen Treffen immer sonntags, von 11:00 h bis ca. 13:00 h, ein, um einmal auszuprobieren, wie schön es ist, einen Pfeil auf die Reise zu schicken und ihm zuzuschauen, wie er sein Ziel trifft.

 

Was für ein schöner Nachmittag bei den Vettelschosser Bogenschützen, für den wir uns von ganzem Herzen bedanken. Fotos: Elke Kugler u. Marc v.d. Neyen

 

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In der Nachbargemeinde zu Gast

 

E.K. Die Kindertagesstätte Vettelschoß feierte am 28.06.2015 ihr 40-jähriges Bestehen mit einem großen Kindergarten/Sommer- und Familienfest.

Da wir immer bemüht sind unsere Aktivitäten rund um die Integration von Kindern mit Handicap einer breiten Masse nahe zu bringen, haben wir auch hier eine Anfrage gestellt und durften am Sonntagmittag Rollstuhltennis präsentieren.

 

 

Ausgerüstet mit Sportrollstühlen, Hütchen für den Parcour, Tennisschlägern und Bällen machten wir uns auf den Weg nach Vettelschoß. Lisa, die nun seit über zwei Jahren regelmäßig am Rollstuhltennistraining teilnimmt, zeigte geschickt, wie der Ball auf dem Schläger balanciert wird und im Zuspiel mit Jürgen Kugler, 1. Vors. und Trainer des Vereins, zogen sie viele interessierte Blicke auf sich. Und da Kinder frei sind vor Vorurteilen und eine ganz geringe Hemmschwelle haben, waren die mitgebrachten Sportrollstühle ständig besetzt und die Bälle flogen hin und her.

Es war uns wichtig zu zeigen, dass der Sportrollstuhl als Sportgerät angesehen wird und Kindern mit einer Gehbehinderung die Möglichkeit gibt, eine Sportart auszuüben und sich nicht ausgegrenzt fühlen müssen. Foto: Elke Kugler


 

Erstmalig Rollstuhltennis-Sportabzeichen abgelegt  

 

E.K. Zum 3. Rollitennis-Aktiv-Wochenende zum ersten Mal das eigens entwickelte Rollstuhltennis-Sportabzeichen in Bronze ablegt werden. Von den 18 Teilnehmern, mit unterschiedlichem Handicap, konnten 11 Sportler am Abend des ersten Tages die Urkunde und das heiß begehrte Abzeichen von Jürgen Kugler, 1. Vors. und Trainer Christoph Minkus in Empfang nehmen.

Da es für "Fußgänger"-Tennisspieler das Tennis-Sportabzeichen schon lange gibt, hatten wir uns überlegt, dass auch Rollstuhltennisspieler die Möglichkeit haben sollten, ein solches Sportabzeichen zu erlangen. Deshalb wurde in Zusammenarbeit mit den Trainern und Spieler/innen Übungen entwickelt, die für Rollstuhl-Tennisspieler ausgerichtet sind. Das Rollstuhltennis-Sportabzeichen vom Rollitennis e.V. gibt es in Bronze, Silber und Gold mit den entsprechenden Urkunden. Andere Vereine, in denen Rollstuhltennis gespielt wird, können die Übungsvorgaben, Abzeichen und Urkunden beim Rollitennis e.V. anfordern und im eigenen Verein anwenden.

In 7 Kategorien bzw. Übungen mussten am Samstagnachmittag die großen und kleinen Sportler ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und niemand wollte zurück stehen und stellte sich der Herausforderung.

Aus dem gesamten Bundesgebiet kamen die Teilnehmer zu dieser dritten Veranstaltung des Rollitennis e.V., die nur einmal im Jahr stattfindet und darum so beliebt ist. Teilweise wurden Fahrtstrecken von über 400 km dafür in Kauf genommen um an diesem Event teilzunehmen, bei dem das Training in leistungsgerechten Gruppen von den Trainern Jürgen Kugler, Christoph Minkus und Anna Pracht abgehalten wurde, die in Intervallen die Gruppen wechselten und so für Abwechslung sorgten.

In einem behindertengerechten Hotel übernachteten die Teilnehmer mit Begleitpersonen, um am Sonntagmorgen pünktlich wieder auf dem Tennisplatz zu stehen um die Doppeltaktik zu verinnerlichen, denn für den Sonntagnachmittag war das Mixedturnier mit Fußgängern angesagt und da kamen Familienangehörige und Freunde mit ins Spiel. Hier stand der Spaß an erster Stelle und sobald Lachen und Freude über einen gelungenen Punkt durch die Tennishalle schallte, war das Ziel des Wochenendes erreicht.

Den Sonntag nutzen einige Interessierte und auch Eltern, um sich über Rollstuhltennis als Sportart für ihre Kinder zu informieren.

Immer mehr Gehbehinderte, die nicht ständig im Rollstuhl sitzen, nutzen das Angebot vom Rollitennis e.V., um Sport zu treiben, da gerade Kinder und Jugendliche oftmals nicht am Schulsport teilnehmen können und dort ausgegrenzt werden. Hier finden sie Bestätigung und neben dem sportlichen Aspekt wird das Selbstwertgefühl gestärkt.

Zu den Aktivitäten des Vereins gehört in diesem Jahr u.a. die Ausrichtung der 1. Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im Rollstuhltennis am 10./11. Oktober 2015 mit starker Beteiligung aus dem Breitensportbereich. Fotos: Rollitennis e.V.

 

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Matthias Albanus siegt bei der

1. offenen Norddeutschen Meisterschaft im Rollstuhltennis

 

 

 

E.K. In einem packenden Finale am frühen Sonntagnachmittag, 22.03.2015 konnte Matthias (Matze) Albanus gegen Bianca Osterer, die, aufgrund ihrer Spielstärke, in der Herrenkonkurrenz angetreten war, den Sieg für sich verbuchen. Bereits der erste Satz ging an ihn, doch konnte sich Bianca Osterer im zweiten Satz mit 7:5 noch durchsetzen, bevor es in einen spannenden Match-Tie-Break ging, der ausgesprochen knapp mit 12:10 an Albanus ging. Das dann noch ausstehende Doppel-Finale wurde aus organisatorischen Gründen und aus Rücksicht auf die Sportler, die ein hartes Programm am diesem Wochenende absolvierten, nicht mehr ausgetragen, denn auch dort hätten Osterer und Albanus mit ihren Partner antreten müssen.

 

 

In Absprache mit den Finalisten ging der erste Platz an Bianca Osterer und Christoph Minkus, der für den Rollitennis e.V. angetreten war. Minkus ist, wie Walther König aus Lahr, Rollstuhltennistrainer und "eigentlich" Fußgänger-Spieler. Er war mit zwei weiteren Spielern, Thomas Lewe und Frederik Rekers, die in Windhagen trainieren, angereist um für den erkrankten Christian Burg einzuspringen, damit das Teilnehmerfeld bestehen bleiben konnte. Im Halbfinale setzte sich Minkus an der Seite von Osterer souverän gegen Nick Nobbe und Frank Bergs durch.

Im Damen-Einzel konnte Hanna Schmidt den Pokal mit nach Berlin nehmen und für Frederik Rekers gab es in der Nebenrunde ein tollen Erfolg in seiner noch jungen Tenniskarriere, denn erstmals musste er nach zwei Sätzen in einen Match-Tie-Break, den er 18:16 für sich entscheiden konnte und damit auch nervlich sehr stabil wirkte. Auf der Bank wurde er unterstützt von Trainer Jürgen Kugler, der auch 1. Vors. des Rollitennis e.V. ist.

Mit einer schweren Erkältung war Thomas Lewe aus Dülmen angereist und das sollte sich leider auch auf sein Spiel auswirken, denn nach seinem ersten gewonnenen Einzel musste er noch am Samstagmittag gegen Frank Bergs aus Bremen antreten. Nach einer stattlichen Führung im ersten Satz brach er konditionell ein, verlor diesen Satz und hatte dann im zweiten Satz nichts zuzusetzen. Entsprechend enttäuscht ging der Tag für ihn zu Ende, doch es einen Leid ist des anderen Freud und für Frank Bergs ging es dann weiter, wobei er an diesem ersten Turniertag auch noch im Doppel zum Einsatz kam.

Mit Bundestrainer Christoph Müller konnten die Teilnehmer in der spielfreien Zeit Trainingseinheiten absolvieren, die auch, wenn es nicht gerade regnete, auf den Allwetterplätzen abgehalten wurden. Ein Angebot von Müller, dass immer wieder gerne angenommen wird, denn seine wertvollen Tipps kommen jedem Spieler zugute.

Man/frau war sich einig, dass Dirk Retzlaff auf der Anlage es TC Hollenstedt ein gutes Turnier auf die Beine gestellte hatte, was Spielervertreter Frank Bergs auch in seinen Worten nach der Siegerehrung zum Ausdruck brachte. Als besonderen Service gab es von benachbarten Autohaus ein Shuttle-Taxi, das während der ganzen Zeit des Turniers die Spieler und Begleiter chauffierte.

 

 

 

Wiedersehen wird man sich beim Rollitennis-Aktiv-Wochenende am 25./26. April 2015 in Windhagen, bei den German Open in Berlin, bei den Badischen Rollstuhltennismeisterschaften in Lahr oder bei der 1. Rheinland-Pfälzischen Meisterschaft des Rollitennis e.V. am 10./11. Oktober ebenfalls in Windhagen.

Als Fazit bleibt nur zusagen: Wir vom Rollitennis e.V. haben wieder viele sympathische neue Sportler kennengelernt und freuen uns auf die Treffen irgendwann und irgendwo.

Fotos: Elke Kugler

 

 

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Rollstuhltennis-Vorführung bei ITF-Turnier

 

Vom 14.-22. Febr. 2015 fanden in Altenkirchen die 2. AK Ladies Open statt, ein ITF-Turnier mit Weltranglistenspielerinnen. Am Finaltag hatte der Rollitennis e.V. die Möglichkeit mit einigen Spieler/innen Rollstuhltennis zu demonstrieren, hierbei wurden unter Vorgabe der Trainer Christoph Minkus und Jürgen Kugler verschiedene Trainingselemente gezeigt. Wie anspruchsvoll der Tennissport im Rollstuhl ist und das es auch noch Spaß macht, wurde den interessierten Zuschauern schnell klar und Moderator Oliver Jokisch kommentierte souverän das Geschehen auf dem Platz. Insgesamt 5 Jugendliche und Erwachsene des Rollitennis e.V. aus Windhagen zeigten eindrucksvoll, wie wichtig Konzentration, Schnellig- und Wendigkeit sind und bereits beim Aufwärmtraining wurden sie von den zahlreichen Zuschauern angefeuert und mit Applaus belohnt.

 

 

Für die letzte Aktion wurde ein 'freiwilliger' Zuschauer gesucht, der sich zutraute im Sportrolli ein Doppel mitzuspielen. Nach einer kurzer Trainingsphase mit Jürgen Kugler, 1. Vors. des Vereins und ebenfalls Trainer, war er sowas von bereit und er machte seine Sache ausgesprochen gut an der Seite von Christian Burg, mit dem er dann auch das kurze Spiel bis 7 gegen Thomas Lewe und Frederik Rekers gewinnen konnte. Währendessen zeigten auf einem Nebenplatz Sophie von der Neyen und Joana Reimbach, was sie bei dem wöchentlichen Training beim Rollitennis e.V. gelernt haben.

 

 

 

Viele Fragen rund um Rollstuhltennis wurden dem Team vom Rollitennis e.V. gestellt, denn auch mit einer Gehbehinderung ist die Ausübung dieses Sports möglich, was gerade für Kinder und Jugendliche wichtig ist, die ansonsten beim Schulsport womöglich ausgegrenzt sind.


  

 

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Spiel! Satz! Sieg!

Vom 14. bis 22. Februar geht es in Altenkirchen in die zweite Runde.

 

In Zusammenarbeit der ASG, dem Sporthotel Glockenspitze, SRS und dem Welt-Tennisverband wird 2015 ein Highlight des Damentennis präsentiert:

Ein ITF-Weltranglistenturnier, bei dem ausschließlich die Ladies zum Schläger greifen.

 

Altenkirchen ist stolz darauf, dieses sportliche Highlight im zweiten Jahr durchführen zu dürfen und Sie mit dem Virus Tennis zu infizieren. Der Filzball steht für Geschwindigkeit, Spannung und Emotionen.

Das Sporthotel Glockenspitze öffnet die Türen und macht diesen Sport fühl- und erlebbar. Aus allen Teilen der Welt angereist, werden die Spielerinnen Sie durch ihre Leidenschaft zum „weißen Sport“ begeistern.
Temporeiche Ballwechsel, mitreißende Matches im Mix mit perfektem Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein werden packend präsentiert. Kommen Sie in den Westerwald, denn Altenkirchen zeigt sich in von seiner schwungvollsten Seite.


Am Sonntag, 22.02.2015 werden ab 11.00 Uhr Spieler vom Rollitennis e.V. anhand einiger Trainingselemente demonstrieren, wie anspruchsvoll Rollstuhltennis ist.

 

Wir freuen uns über viele interessierte Zuschauer.

 

Karten können über folgenden Link bestellt werden:

https://www.proticket.biz/EK2005/%28S%28lbgtt41hagdlyzwik4nfnc5i%29%29/buchung.aspx?ref=12831&SM=0&VVeranstalterNr=79579

 


 

Verein(t) gewinnt hieß es bei der Preisverleihung der BHAG am Mittwoch, 19.11.2014 und womit wir gar nicht gerechnet haben, ist eingetroffen.

Rollitennis e.V. hat den 1. Preis gewonnen und darf sich über einen Scheck von 7.000 Euro freuen. 

 

Irgendwie können wir es immer noch nicht fassen und sind überglücklich über unseren 1. Platz bei der tollen Aktion „Verein(t) gewinnt“ der BHAG.

Nie im Leben haben wir mit dem Gewinn des Hauptpreises gerechnet, obwohl wir aus dem letzten Jahr wussten, wie sich die Platzierung im Laufe des Abends der Preisvergabe noch ändern kann.

Unsere Freude über den Ausgang der Abstimmung war wohl unverkennbar und es hat so gut getan zu sehen und zu spüren, wie sich viele andere Vereine für uns gefreut haben, obwohl sie vielleicht leer ausgegangen sind.

Danke für Eurer Voting bei YouTube und ein großes DANKESCHÖN an die Gäste der Abendveranstaltung, die uns hier ihre Stimme gegeben und damit den Gewinn ermöglicht haben.

Von dem Preisgeld werden wir Sportrollstühle für die Kinder und Trainingsmaterial anschaffen.

 

Hier geht es zum Pressebericht der Bad Honnef AG mit dem Gruppenfoto aller Gewinner.


 

Rollitennis beim Ehrenamtstag in Königswinter

 

Während wir mit den Vorbereitungen zur Videoabstimmung der BHAG beschäftigt waren, blieben wir natürlich auf anderer Ebene nicht untätig und nutzen die Gelegenheit, den Rollstuhltennissport einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen.

 

Mit einem Infostand waren wir am Samstag, 15.11.2014 beim Ehrenamtstag in Königswinter vertreten. Die Informationen, die wir an die Besucher über unseren Verein und dem Rollstuhltennis gegeben haben, wurden mit Interesse aufgenommen.
Auch das gezeigte Video vom Rollstuhltennis-Training, wurde von den Besuchern mit Interesse verfolgt.

 

 

 


 

Erstmals Jugendliche vom Rollitennis e.V. bei den 5. Badischen Rollstuhltennismeisterschaften

 

E.K. Sechs Jugendlichen nahmen am Wochenende 16./17.08.2014 erstmals an der 5. Badischen Rollstuhltennismeisterschaft teil und hatten dafür eifrig trainiert. Was beim Training in Windhagen oftmals auf die leichte Schulter genommen wird, war beim Turnier festes Reglement. Von welcher Seite wird bei welchem Spielstand aufgeschlagen, wie ist die korrekte Zählweise usw, usw. Neben den Verantwortlichen und den vielen Helfern des TC Lahr wurden sie hierbei natürlich von ihren Eltern, von Trainer Christoph Minkus und natürlich auch Jürgen und Elke Kugler unterstützt. Eifrige Ballkinder und erwachsene Mitglieder des TC Lahr holten Bälle, zählten bei den Ballwechseln und gaben den Jugendlichen die nötige Sicherheit, damit sie sich auf das Spiel konzentrieren konnten.

 

Die Einzel waren für Samstag angesetzt, wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und im Midfeld ausgespielt. Hier ging Dominik Bödecker am Nachmittag in einem spannenden Finale gegen Alexander Keiser im Tiebreak als Sieger hervor, obwohl kurz vorher Alexander bereits einen Matchball hatte, den er nicht verwandeln konnte. Den dritten Platz sicherte sich Konstantin Voglis und verwies Joana Reimbach auf Platz vier. Platz fünf ging an Sophie von der Neyen vor Luca Matteuzzi auf Platz sechs. 

 

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Noch am Samstagnachmittag wurden die Doppel-Paarungen für den nächsten Tag ausgelost, während auf dem Center-Court das Finale der erwachsenen Breitsportler ausgetragen wurde. Wie im letzten Jahr standen hier zum wiederholten Mal Christine Otterbach und Dominik Lust gegenüber und ging der erste Satz recht knapp an Christine Otterbach und damit die berechtigte Hoffnung für Dominik Lust, sich den Titel vielleicht dieses Jahr zu sichern. Doch weit gefehlt, denn Otterbach spielte ihre ganze Erfahrung aus und lag im zweiten Satz schnell 5:0 in Führung, die Lust trotz Widerstand nicht aufholen konnte und so nahm Christine Otterbach am Sonntagmorgen bei der vorgezogenen Siegerehrung der Erwachsenen wieder den Siegerpokal mit nach Hause. Platz drei ging an Uwe Rasche aus Herne, der zum ersten Mal an diesem Turnier teilnahm. 

 

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Für alle Spieler ging es nach der Siegerehrung am Sonntagmorgen an die Doppel, jedoch ohne Christine Otterbach, die aus persönlichen Gründen bereits abgereist war. Für die Jugendlichen vom Rollitennis e.V. eine ganz neue Erfahrung und entsprechend aufgeregt waren die meisten. Ausser dem "teifenentspannten" Dominik Bödecker, den nichts aus der Ruhe bringen konnte. Viele Zuschauer ließen sich die Matches der "Kinder" nicht entgehen und feuerten sie an. Freiwillige Ballkinder holten die Bälle aus allen Ecken und versorgten die jungen Spieler mit Nachschub. Wenn die Ballkinder ihr Pensum mal nicht schafften, sprangen sofort die Eltern ein, die sowieso den ganzen Tag stolz die Entwicklung ihrer Sprösslinge beobachteten. Da wurden Getränke oder ein Snack gereicht, Schweiß abgewischt, Bälle in die Balltaschen oder Speichen gesteckt und immer wieder gab ein aufmunterndes Wort - und dabei war es egal, um welches Kind es sich handelte. Einen Fairneßpreis hätten alle erhalten müssen, der ging jedoch an Christoph Minkus, den Trainer vom Rollitennis e.V., denn der sprang bereitwillig am Samstag bei den Breitensportlern ein, damit alle Matches durchgeführt werden konnten. Durch einige krankheitsbedingte Absagen war die Spieleranzahl ungerade und ein Match hätte nicht ausgetragen werden können. So setzte er sich kurzerhand in einen Sportrollstuhl und trag gegen Hannah Louisa Schmidt aus Berlin an, die sich gut verkaufte, jedoch gegen seine kraftvollen Schläge nicht ankam. Durch einen weiteren Ausfall wurde sein Einsatz dann nicht mehr benötigt und er zog freiwillig zurück, was dem TC Lahr die Verleihung des Fairneßpreises wert war. 

 

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Das Interesse am Rollstuhltennis schwappte während den Doppelkonkurrenzen auf die Fußgängerkinder über, die zaghaft fragten, ob sie denn auch mal im Rollstuhl spielen dürften und ganz begeistert von dieser Art der Sportausübung waren. Rolli-Kids haben keinerlei Berührungsängste und zeigten bereitwillig, wie man mit dem Sport-Rolli fährt, obwohl man in einer Hand den Schläger hat, stoppt, wendet, den Ball beobachtet, richtig mit dem Rollstuhl steht und dann erst schlägt und sich direkt wieder in die richtige Position bringt.

Platz 1 sicherten sich Sophie von der Neyen mit Alexander Keiser vor Joana Reimbach mit Konstantin Voglis und Dominik Bödecker mit Luca Matteuzzi. Bei den Erwachsenen spielte sich Dominik Lust mit Thomas Lewe ins Endspiel, wo sie auf Claudia Seckinger mit Holger Kimmig trafen. Für Thomas Lewe aus Dülmen war es die Traumpaarung und trotz Schulterverletzung spielte er über seinem Niveau und konnte nach verwandeltem Matchball sein Glück kaum fassen.

Bei der ab- und anschließenden Siegerehrung durch Sportwart Horst Munz, im Rahmen eines Badischen Abends, wurde alle Teilnehmer reich belohnt und beschenkt, denn Organisator Bernd Wiedemer hatte wieder einen ansehnlichen "Gabentisch" bestückt, von dem sich jeder Spieler neben Pokal und Urkunde Präsente aussuchen durfte. Für die Jugendlichen hatte er eine besondere Überraschung parat, denn die Firma Carrera hatte sechs komplette Carrera-Bahnen gestiftet und die gab es als "Zuckerl" oben drauf. Für Luca Matteuzzi, der mit seinem Vater frühzeitig abreisen musste, nahm Jürgen Kugler die Geschenke entgegen und überreicht sie ihm am nächsten Trainingstag.

 

 

 

Zu Tränen gerührt war Elke Kugler vom Rollitennis e.V. durch die Spende aus dem Kuchenverkauf an beiden Tagen, denn ein Teil der Einnahmen überreichten die Damen für die Jugendgruppe des Rollitennis e.V., da sie vom Engagement und dem Einsatz der jungen Spieler begeistert waren.

Ein langes Wochenende ging damit zu Ende und reich bepackt, glücklich aber platt, ging es dann auf die teilweise 450 km lange Heimreise mit dem Versprechen nächstes Jahr wiederzukommen. Fotos: Elke Kugler

 

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Christian zahlte noch Lehrgeld in Berlin

E.K. Über eine Wild-Card konnte Christian Burg vom Rollitennis e.V. an den German Open 2014 im Rollstuhltennis in Berlin beim BTTC Grün-Weiß teilnehmen. Organisatorin Dr. Beate Loddenkemper hatte sich dafür eingesetzt, wofür wir uns an dieser Stelle nochmals bedanken. Die Aufregung war ganz schön groß und bereits am Donnerstag hatte Christian sein erstes Match zu absolvieren, aber gegen seinen erfahrenen Gegner konnte er nicht viel ausrichten und musste direkt in die Nebenrunde. Dort konnte er im zweiten Spiel einen Sieg für sich verbuchen und ging euphorisch in die nächste Begegnung. Doch auch hier füllte er sein Konto "Erfahrung" mit einer Niederlage auf, was jedoch seinen Mut nicht sinken ließ. Stand doch noch das Finale im Doppel der Nebenrunde an, was allerdings auch nicht mit einem Sieg gekrönt war. Wenn man bedenkt, dass Christian erst seit ca. 11/2 Jahren Rollstuhltennis spielt, ist seine Teilnahme an einem solchen Turnier schon aller Ehren wert.

 

Die nächsten Turniertermine hat er sich schon raus gesucht und neben dem wöchentlichen Training in Windhagen und seinem Heimatverein in Montabaur wird ihm auch die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Dezember d.J. als Training dienen, um irgendwann die "Großen" anzugreifen.

 


 

 

Bei Interesse am Training in Windhagen melden Sie sich einfach bei uns - gerne organisieren wir ein Schnuppertraining.

 

Gerne können Sie vorab auch unseren Flyer anfordern - schicken Sie uns einfach eine kurze Mail an: kontakt@rollitennis.de